Keine Raupe Nimmersatt

Es ist acht Uhr früh, und ich weiß dass wir in knapp einer halben Stunde frühstücken. Ich glaube ich esse zwei Brötchen (die kleinen zum aufbacken nur, also keine Angst). Ich spritze also für geschätzte sieben BE 14IE. Zehn vor neun. Der Blutzucker bei 48mg/dl und ich sitze endlich vor meinem Teller. Meine Hände zittern auch noch beim letzten Bissen Honigbrötchen und trotz einem Wert von 69mg/dl und einem nicht enden wollendem Hungergefühl weiß ich, dass es danach nichts mehr gibt.

Zwölf Uhr mittags und ein Wert von 123mg/dl. Perfekt! Ich schnabulier an diesem schönen Ostersonntag zwei Haselnuss große Schokoeier für die ich auf Grund ihrer Winzigkeit nichts spritze, das ist ja als würde ich einen Schluck Apfelschorle trinken, also nicht erwähnenswert. Dann drei Uhr Mittag. Der Wert bei 258mg/dl, euer sche** Ernst? OK 3IE zur Korrektur und ein Nickerchen auf der Couch, es ist schließlich Ostern und Sonntag noch dazu. Vier Uhr, Ich wieder wach aber fühle mich als hätte ich fünf Wochen nicht geschlafen. Ok Schlaf macht bekanntlich manchmal müder als davor. Der Kaffee ist schon aufgesetzt, heißt es gibt bald lecker Windbeuteltorte. Nach einer kurzen wach-werde-Pause liegt mein Blutzucker bei 75mg/dl, was akzeptabel ist, vor allem da ich jetzt keinen spritz-ess-Abstand von mindestens zwanzig Minuten mehr einhalten kann und es kaum erwarten kann diese absolut göttlich aussehende Torte zu probieren! Ich spritze also 8IE für das Stück das ich auf vier BE schätze und der Gewissheit, dass ich danach zwei weitere Schokoeier vernaschen werde, was meinen leichten Unterzucker aufheben wird. Zehn Minuten später ist das Stück Torte weg und ich habe das Gefühl gleich zu explodieren da besagtes Teilchen aus neunzig Prozent Sahne bestand. Die zwei Schokostückchen für meinen etwas zu niedrigen Wert stecke ich ungern noch in den Mund, aber der Zucker muss ja auch wieder in Ordnung gebracht werden…dabei kommt ja mal wieder pure Freude auf…oder eher nicht.

Dann geht es trotz Oster Gefühlen und eigentlich zur Gemütlichkeit verurteiltem Sonntag ans lernen. Ein, zwei und drei Stunden vergehen bis ich absolut keine Lust mehr und einen vernichtenden Wert von 52mg/dl habe. Weil ich gerade absolut! keine Schokolade sehen kann mach ich mir eine seeeehr starke Johannisbeerschorle, was ich normalerweise ebenso verabscheue wie gerade jetzt Schokolade. Während der nächsten Stunde und etlichen YouTube Videos später liege ich wieder bei zufriedenstellenden 127mg/dl. 

Halb acht, immernoch gute Werte und Vorfreude aufs Abendessen mit Schnitzel, Kartoffelecken und grünem Spargel. Ich entscheide mich für hoffentlich satt machende vier BE und spritze dafür 7IE, wobei ich ziemlich sicher weiß dass es in exakt zwanzig Minuten Essen gibt. OK, dreißig Minuten später entscheide ich mich dazu meine Planungen absofort entgültig über Board zu werfen, da es ja eh nichts zu bringen scheint. Viel zu spät gibt es endlich Essen. Nachdem zwei Drittel meines Tellers endlich leer sind denke ich nicht mehr dass ich hoffentlich satt werde, sondern dass diese verdammten Kohlenhydrate so schnell wie möglich in meinen Bauch gelangen damit ich endlich aufhören kann zu essen da ich befürchte gleich zu platzen. Der Rest der Familie lässt die Hälfte liegen, aber nachdem ich weder bereits gespritztes Insulin aus meinem Körper saugen, noch ein einziges kleinstes Stück Zucker in Form von Schokolade oder Saft in meinen Mund bekomme esse ich tapfer weiter. Am Ende dieser Mahlzeit fühle ich mich wie vom Lkw überrollt. Zuerst denke ich dass nach so einer Menge essen nichts anderes zu erwarten ist, aber bereits nach knapp einer Stunde ist klar, es waren nicht genug Kohlenhydrate. Im Klartext heißt das erneut Zucker…Ich hasse mein Leben…besonders an Tagen wie heute…

Ich habe gelernt mit meinem Diabetes zu leben und meine Kohlenhydrate fast wie eine Maschine zu berechnen. Trotz all dem Wissen das ich mir die Jahre über angeeignet habe bin ich ein Mensch. Menschen machen Fehler und aus denen muss man lernen. Das heißt nicht, dass das immer klappt, aber je öfter man es probiert desto höher ist die Chance dass man einen weiteren solcher Tage zu verhindern vermag. Also wenn ich wieder mal so einen Tag habe an dem ich nichts mehr essen kann weil ich nur eine gewisse Menge an Insulin gespritzt habe, oder wenn ich trotz drohendem Platzen meinem Körper noch mehr Zucker zuführen muss dann versuche ich genau daran zu denken um nicht zu verzweifeln.

Damit will ich sagen „Kopf hoch Leute!“ Egal wie anstrengend es ist oder wie schrecklich ihr euch fühlt, an den schwersten Aufgaben wächst man am meisten und nur so können wir zukünftige Eskapaden verhindern. Demnach lasst euch eure Schokoladeneier schmecken solange es geht und feiert euch selbst für jeden einzelnen richtig berechneten Kohlenhydrat! 

Frohe Ostern!

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Wie Kabel und Knöpfchen die Liebe beeinflussen

Ich liebe meine Pumpe, und meinen Sensor erst recht! Aber kennt ihr das auch, wenn ihr an einem Punkt in eurem Leben seit, wo ihr einfach gerne mal einen kleinen Urlaub vom Diabetes Monster wollt? Und wenn es nur drei Tage sind, würde doch jeder mal gerne auf Nadeln, Blut, Insulin und Kohlenhydrate zählen verzichten. Was der Grund für diesen Wunsch ist kann immer variieren, denn unsere Schläuche, Nadeln und Knöpfchen beeinflussen unsere Liebe, auch hier in unterschiedlicher Weise.

Was ich bis jetzt am häufigsten hatte, war einfach die Liebe zu meinen kleinen Helferchen. Natürlich muss ich mir mit meiner Pumpe nur noch alle zwei Tage eine Nadel in den Körper jagen, und den Sensor auch nur alle zwei Wochen wechseln. Trotzdem habe ich manchmal dieses machtlose Gefühl über mein eigenes Leben. Ohne dieses stechen, messen und rechnen bin ich verloren. Ohne mein Insulin geht es körperlich und auch geistig einfach den Bach runter. Wenn ich mir vorstelle was werden würde wenn ich mal alles auch für nur einen Tag liegen lassen würde dann wird mir schon schlecht. Es geht mir ja auch nicht gut wenn ich alles mache aber dennoch überhauptnichts funktioniert. Wie soll es denn dann ganz ohne aussehen. Ich habe immer am meisten Angst davor, dass mein Körper überall schmerzt ohne dass ich es ändern kann, dass meine Sprache verwaschen und zusammenhangslos wird und ich meine eigenen Gliedmaßen nicht mehr steuern kann. Und in solchen Momenten kommt der ganze Hass und die heftige Wut in mir hoch. Angenommen die Welt bricht zusammen und ich bekomme all diese Materialien nicht mehr. Ich werde nicht verhungern oder verdursten oder gar an den Wetterbedingungen sterben, sondern schlicht und ergreifend an meiner Krankheit. Keine Angst es geht mir gut, Ich habe alles was ich brauche und die Welt steht auch noch, aber alleine der Gedankengang macht mich schon ganz kirre. Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass es Menschen gibt die es schlimmer erwischt hat und die um einiges mehr leiden müssen oder müssten, aber trotzdem bin ich in solchen Momenten so selbstsüchtig und denke nur an mich und meine Lage. Es wird schließlich oft genug gesagt wie gut es uns Diabetikern doch geht und wie gut wir eigentlich ein komplett normales Leben führen können. Aber es gibt so manche Momente wo ich damit einfach nicht zufrieden bin! Wir sind abhängig. Von all unseren kleinen Helfern, von Insulin und davon, dass uns unsere Ärzte auch wirklich das richtige erzählen und beibringen. Und ja ich nehme mir ab und zu mal das Recht raus mich selbst zu bemitleiden.

Auch die Tatsache dass ich mich stechen muss geht mir manchmal auf die Nerven. Nach x Jahren Diabetes mit Pen Nadeln und Kathetern ist man natürlich etwas abgehärtet. Aber so ein Stich tut auch uns immer wieder mal weh und ruft blaue Flecken, Schwellungen und Wehwehchen hervor. Normalerweise habe ich nichts gegen meine Katheter- und Sensorwechsel, aber mal so ab und zu bekomme ich so einen richtigen Frustanfall, dass ich mir SCHON wieder einen Pieks verpassen muss damit ich den kommenden Tag und auch alle folgenden schlicht und ergreifend überlebe. Ich habe gelernt dann einmal tief durchzuatmen und einfach weiter zu machen. Es ist so wie es ist und ich kann es nicht ändern sondern muss es mir einfach so angenehm wie möglich gestalten. Punkt.

Der nächste Punkt den ich gerne mal aus meinem Leben ausblenden würde sind die ganzen schlauen Menschen in meinem Umkreis. Natürlich wollen mir alle nur helfen und haben meistens auch super gute Tipps und Ratschläge, aber ernsthaft, leben die mit der Krankheit oder ich?! Ich bin schon immer und werde auch immer der festen Überzeugung bleiben, dass Menschen ohne Diabetes nie verstehen werden wie das genau ist sich andauernd messen und spritzen zu müssen, nie einfachmal ne Tüte Gummibärchen zu essen ohne sich darüber Gedanken zu machen wie sich der Zucker auf meinen Körper auswirkt. Geschweige denn wie man sich fühlt wenn andere doofe Sprüche klopfen oder schlichtweg keine Ahnung davon haben wie wichtig Insulin für uns ist. Und wenn dir deine ach so schlauen Professoren dann wieder einen Vortrag darüber halten wie wichtig doch alles ist und dass du dich mehr reinhängen musst damit die Werte stimmen. Dass natürlich nachdem du den Tag vorher zwölf Stunden nichts gegessen hast um einen Basalratentest zu machen, nachts wegen einem Unterzucker nur zwei Stunden Schlaf hattest und dir gerade kotzübel ist, weil nach jeder Hypo natürlich auch irgendwann die nächste Hyper wartet. Aber was der Doc mir sagt wusste ich natürlich noch nicht, hab die Krankheit ja erst seit zwanzig Jahren…

Mein letzter mecker-Punkt ist heute nur noch die wahre Liebe. Mir ist schon bewusst, dass jeder irgendwann den Deckel zu seinem Topf findet, aber diese Schläuche, Alarme und Knöpfchen beeinflussen hundertprozentig unsere Chance den einen Deckel zu finden, davon bin ich überzeugt. Eigentlich ist es ja nicht schlecht, weil wir so sehen wer uns wirklich liebt mit all unseren Fehlern etc. Aber trotzdem nervt es oder? Ich meine damit jetzt nicht, dass ich es nicht erwarten kann die große Liebe zu finden, aber die große Frage ist wie gehe ich es an? Geh ich offensiv an die ganze Sache und sage gleich beim ersten Treffen was ich so mit mir rumtrage oder kommt es einfach irgendwann dazu dass ich mal meine Pumpe raushole, der andere fragt was das ist und ich ihm dann erst das ganze erkläre? Ich verstecke meinen Diabetes nicht und würde es auch für diesen Zweck nicht anders machen, aber trotzdem steht es mir nicht auf der Stirn geschrieben „Achtung! Diabetiker!“. Meine kleinen Helferchen beeinflussen in keinstem meinen Charakter oder meine Art, aber dennoch muss man doch damit klarkommen als Partner. Ich meine es ist kein großes Ding, aber man muss schon ab und zu mal aufpassen wo man anpackt oder eventuell hängen bleiben könnte. Also wie gesagt mich stört es eigentlich nicht, aber so ab und zu lässt es mich doch mal nachdenklich werden.

Meine Lieben das war’s auch schon mit meiner großen Meckerei, aber mal ehrlich, wir haben doch auch mal das Recht von Zeit zu Zeit schlechte Laune zu bekommen. Andere Menschen haben es um einiges schlimmer als wir, sonnenklar, aber so ganz ohne ist unsere Krankheit doch auch nicht. Dennoch die Devise zu diesem Beitrag, haltet die Ohren steif, bleibt positiv und erinnert euch immer daran wie toll euer Leben trotz alledem ist! Deshalb schönes Wochenende noch, genießt die Sonne und fühlt euch gedrückt solltet ihr mal zu ähnlichen Überlegungen kommen!


Ciao ciao

Kann ja jeder, aber trotzdem!

Hallöchen meine Lieben 🤗

Ich habe vor einer Weile ein neues Video auf YouTube hochgeladen, wo ich zeige wie ich meine Katheter bei der Pumpe setze. Natürlich kann das jeder selbst, aber mittlerweile frag ich mich doch, wie man zu diesem Wissen kommt? Lassen die lieben Doktoren einfach mal drauf los stechen, oder hattet ihr da konkrete Schulungen für? Ich benutze ja seid ich die Pumpe habe immer die gleichen Katheter. Am ersten Tag wurde mir dafür nicht nur erklärt wie ich mit der Pumpe umgehe, sondern auch wie ich meine katheter setzen muss. Jetzt würde ich gerne mal einen aus Teflon ausprobieren, und sollte dafür eigentlich zum ersten setzen in die Praxis kommen. Aber da ja oft nicht alles so klappt wie man es gerne hätte bekomme ich das Rezept nun einfach zugeschickt und teste mich mal selber an dem neuen System. Wie war das denn bei euch? Habt ihr alles erklärt bekommen, auch wenn ihr mal was neues ausprobiert oder seid ihr einfach alleine mal dran? Wie auch immer, Ich bin mal gespannt mit welchen Kathetern ich besser zurecht komme, und hier auf jeden Fall mal der Link zu meinem neuen Video:


Außerdem gibt es auch jetzt ein Video wo ich mein Reservoir auffülle. Ich weiß, dass jeder selbst mit seinem Zeug zurecht kommt, aber es gibt doch auch zu allem Tipps und Tricks die das Leben einfacher machen oder einfach bei irgendwas bestimmten helfen. Durch meine Videos will ich niemanden belehren, sondern eventuell auch für mich selbst Tipps bekommen 😉 Deshalb hier noch der Link zum Video mit dem auffüllen vom Reservoir:


Wenns euch gefällt lasst mir doch nen Daumen nach oben und ein Abonnement da. Ansonsten würde ich mich wie gesagt sehr über Kommentare freuen wenn ihr nützliche Tipps habt.

Ciao ciao lina

Mein neuer Feind und Helfer

Ein Teller Spaghetti mir Hackfleisch-Tomatensoße. 4BE? Oder Halt, wie viel gezuckertes Tomatenmark hab ich nochmal rein? Vielleicht doch 5BE. Und was für Nudeln sind das, standartmäßige Spaghetti oder Vollkornprodukt? Hach herrje. Wie soll man das denn genau berechnen?!

Wenn man die Diagnose Diabetes Typ1 bekommt wird man ja immer geschult, was wie viele BEs hat und wie man berechnet was man spritzen muss. Wenn man jedoch so alt ist wie ich es damals war, machen das sehr wahrscheinlich die Eltern. So auch in meiner Familie. Meine Mutter war damals sehr viel disziplinierter als ich es in den folgenden Jahren jemals war oder sein werde. Oder doch nicht?! Besonders in letzter Zeit ist mir fast täglich der gleiche Fehler unterlaufen. Abendessen geschätzt, entsprechende BEs runtergespritzt, meist sogar mit Spritz-Ess-Abstand und darauf folgende recht gute Werte. Aber dann zur Zu Bett Geh Zeit? Unterzucker. Nochmal aus dem Bett, Saft oder Traubenzucker, länger aufbleiben als gewollt, Werte checken und wenn sie dann passen endlich schlafen. Und am nächsten Morgen wache ich auf mit Werten über 200 und mein neues Freestyle sagt mir, dass es nachts erst wieder runter, und dann wieder rauf ging. Was läuft da nur? Ich glaube ja, ich habe einfach das Abendessen oder den darauf folgenden Nachtisch falsch berechnet. Und jetzt wo ich darauf achte, passiert es immer häufiger.

Und daraus ziehe ich jetzt Konsequenzen! Ich finde nicht, dass man erwarten kann, dass man immer und ein Leben lang weiß, welches Produkt wie viele Kohlenhydrate hat. Und nachdem meine letzte Schulung nun schon ein paar Jährchen her ist, ich aber keine neue Schulung besuchen möchte heißt es „Selbst ist die Diabetikerin“. Und so begleitet mich seit heute mein neuer Feind und Helfer die Waage. Aber wieso FREIND und Helfer? Schön und gut, es hilft mir dabei mal wieder neu herauszufinden wie ich meine Nahrung richtig runterspritze und was ich da überhaupt an Mengen esse, aber Spaß macht das Ganze nicht wirklich. Überhaupt erstmal, dass ich nicht einfach so drauf los essen kann nervt mich ja schon, aber dass ich jetzt auch noch alles nachmessen muss oder will. Man ist das eine Arbeit. Denn wenn ich das hier schon mache, dann aber ganz genau. Das heißt ich messe nicht nur wie viel Brötchen ich esse, sondern auch wie viel ich von den zig verschiedenen Marmeladen darauf verteile.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das ganze nicht länger als einen Monat dauern wird, da ich doch nach ca dreißig Tagen sehr wahrscheinlich so gut wie alle Lebensmittel mal verzehrt haben werde. Dennoch motivieren mich meine langsam aber sicher besser werdenden Werte seit ich auf Kleinigkeiten wie sowas achte. Das heißt ich werde sehr wahrscheinlich noch eine ganze Zeit durchhalten müssen, aber wer erfolgreich sein will muss durchhalten!!!

Mich interessiert wirklich mal wie das bei euch so ist? Schätzt ihr alle richtig? Besucht ihr Schulungen oder wiegt ihr euer Essen ab? Oh man, ich hoffe einfach ich schaffe das und habe danach etwas gutes dabei gelernt.

Ciao Caio

Wieder mit der Welt verbunden

Hallöchen meine Lieben!

Unser WLAN war leider die letzte Woche kaputt, weswegen wir VON DER WELT ABGESCHNITTEN waren. Aber jetzt geht es wieder und deshalb gehts auch gleich wieder hier auf meinem Blog weiter. Auch mein neues Video konnte ich noch nicht hochladen, was aber dann heute Abend passiert. Den Link füge ich hier später dann ein, und wer mir auf Instagram, Facebook oder Twitter folgt findet ihn auch dort.

Aber mal so ganz ohne Internet zu sein ist auch mal nicht schlecht 😉

Die Sache mit den Krankheiten bei chronisch Kranken

Humpf! Grrr! Hmpf!

Oh man oh man. Seit Dienstag liege ich flach und weiß absolut nicht wieso. Eigentlich ja kein Weltuntergang, aber dennoch doof. Dieses Unwohlsein ist ja jedem bekannt. Ich schätze mal es gibt kaum jemanden der das ganze Jahr ohne krank sein durchhält, also wisst ihr wahrscheinlich alle wovon ich rede. Bei mir ist es momentan der Bauch. Alles grummelt so vor sich hin, aber sonst passt Gott sei Dank alles. Aber was bei mir noch dazu kommt, meine Blutzuckerwerte! Die spielen nämlich auch seit Dienstag verrückt. Erst hatte ich Angst mir würde alles was ich die letzten fünf Tage gegessen habe oben wieder rauskommen (durch die Blume gesagt), aber ich hatte Glück und habe alles behalten. Wäre es jedoch so gekommen, hätte ich mir sicher sein können, dass sich meine Werte unter jeglicher Wunschgrenze rumgehangelt hätten. Und so ist es bei uns Monster Zähmern doch immer. Kaum meldet sich auch nur der kleinste Infekt, reißt sich das Monster los und tut so als wäre es auf einem Rummel ohne Regeln.

Habt ihr denn irgendwelche Tips gegen ausbrechende Werte bei Krankheiten? Ich bis jetzt leider nicht. Außer sekündlichen Messungen, regelmäßigen Korrekturen und viel Traubenzucker den man eigentlich partu nicht zu sich nehmen möchte ist mir noch keine helle Idee gekommen. Schon so müssen wir uns 24/7 um unseren Körper und sein Innenleben kümmern und bekommen nicht wie andere unsere gesetzlich festgelegten 30 Tage Urlaub im Jahr. Und dann kommt so ein blöder Infekt den wir uns auch nicht freiwillig bestellt haben, und schon wird die Arbeit gleich fünfmal so schwer. Tut mir Leid für das ganze Gejammer, aber das geht mir gerade tierisch auf den Keks. Ich bin platt, fühle mich ausgelaugt und muss trotzdem alle paar Minuten Zucker messen und irgendwas zur Regulierung tun. 

Außerdem bin ich auch ein bisschen angefressen weil unser Internet zuhause nicht funktioniert. Also kann ich weder den typischen Krankheits-Serien-Marathon einhalten, noch mein neues Diabetes Video auf YouTube hochladen. Hach wimmer wimmer seufz. Gott sei Dank habe ich die weltbeste Omi, die sich liebevoll um mich kümmert und mir einen Tee nach dem anderen kocht. Und auch mein neues FGM ist natürlich eine riesen Hilfe, und noch besser ist natürlich, dass ich heute eine Email bekommen habe, dass mir ab jetzt auch noch weitere Sensoren von der Krankenkasse übernommen werden. Also auch wenn ich einen kleinen Schlag in die Magengrube vom lieben Leben bekommen habe, die positiven Dinge passieren mir auch weiterhin, und ich weiß sie auch sehr zu schätzen!

Also ich wünsche euch mehr Gesundheit als ich gerade habe, haltet die Ohren steif.

Ciao ciao

Zusammenhalt ist Alles!

Wenn ihr ein Problem mit eurer Pumpe habt, eine Frage zum Sensor oder euch über irgendetwas anderes informieren wollt. Wen fragt ihr dann zuerst? Wir leben ja mittlerweile in einer Zeit, in der man im Internet eigentlich so gut wie alles finden kann. Aber manche Tips und Tricks findet man dann halt doch nicht. Natürlich kann man seinen Diabetologen anrufen und sich die benötigten Informationen dort holen, aber geht das ganze nicht auch schneller? Also wenn ich etwas wissen möchte, dann am besten sofort in genau diesem Moment. Und genau diese Möglichkeit bieten wir uns doch alle gegenseitig?!

Und zwar ist mir folgendes passiert: Ich bin ja nicht nur hier auf meinem Blog ein wenig mit dem Thema Diabetes aktiv, sondern auch auf Instagram, Snapchat und Facebook. Also Bilder findet man von mir und meinem Monster eigentlich tagtäglich auf irgendeiner Plattform. So auch vor vier Tagen, als ich meinen ersten Freestyle Libre Sensor bekommen habe und dies natürlich überglücklich mitteilen musste. Unter mein erstes Sensor Bild hat mir dann ein Mädel geschrieben, wobei wir darauf gekommen sind dass sie die Sensoren nicht mehr nutzen kann da sie allergisch auf die Pflaster reagiert. Ich saß gerade mit meiner Omi beim Kaffee und habe sofort angefangen zu grübeln wie man dieses Problem eventuell austricksen könnte. Ich habe mir wirklich Gedanken gemacht und sogar kleine Zeichnungen gemacht etc, aber am Ende kam raus, dass das Mädel bereits alle meine Ideen ausprobiert hatte. Das Problem konnte zwar nicht gelöst werden, aber es hätte ja passieren können und das ist die Hauptsache. 

Was mich aber jetzt zu diesem Blogeintrag mit obigem Titel bringt war eine Aussage meiner Omi, die mich fragte wieso ich mir solche Gedanken mache und mir die Mühe gebe alles auszutüfteln, wenn es doch überhaupt nicht um mich geht. Und da ist mir bewusst geworden wie wichtig es ist, dass wir Monster Zähmer da anders drüber denken. So alltägliche Dinge die einen Arzt nicht interessieren, uns aber das Leben einfacher und bequemer machen, das sind diese Informationen die wir zusammen und untereinander ausprobieren und teilen müssen! Wir haben nicht die schlimmste Krankheit der Welt, und mit Diabetes lässt es sich heute recht gut leben, aber der Zusammenhalt ist enorm wichtig. Wenn wir unsere Erfahrungen und Tips nicht miteinander teilen wird die spätere Generation mit Diabetes oder auch sonst einer Krankheit diese einfachen aber doch sehr nützlichen Tricks nicht nutzen können. 

Deshalb wollte ich einmal danke sagen. Danke euch allen, dass ihr nicht nur mit mir sondern auch miteinander kommuniziert, eure Tricks teilt und dass wir uns allen gegenseitig helfen. Ich habe schon so oft von anderen lernen dürfen, und habe auch schon des öfteren meine Erfahrungen geteilt, aber wir sollten nie vergessen dass das nicht alltäglich ist und wir auf diese comunity verdammt stolz sein sollten. Wir geben uns gegenseitig die nötige Hilfe, die anders als Insulin, Teststreifen und Messgeräten nichts kosten. Wir geben der Geldmacherei der Pharmaindustrie etc einen rechten Hacken und zeigen, dass das helfen nicht teuer sein muss und nicht nur dem Geholfenem sondern auch dem Helfer gut tun.

Also einen wunderschönen Sonntag euch noch allen, danke das es euch gibt!

Ciao ciao

Geflasht im Kaufrausch

Meine Lieben meine Lieben.

Bei mir ist etwas wirklich tolles passiert! Wie bereits erwähnt hat mir meine Krankenkasse neulich erst mitgeteilt, dass sie mir die Sensoren für das Freestyle Libre genehmigen werden. Seit drei Tagen nun trage ich einen Probesensor der mir schon vorher zugesandt wurde und den ich zusammen mit meiner Diabetesberaterin angelegt habe. Allein das wär ja schon eine Story für sich. Ich hatte meinen EINEN EINZELNEN Sensor dabei und wollte ihn natürlich ganz selbstständig mit lediglich einem wachendem Auge besagter Dame setzen. Also erstmal desinfizieren und sich während dessen erklären lassen wie das Lesegerät funktioniert (als hätte ich davor nicht schon hundert mal die Anleitung gelesen und mich im Internet informiert aber OK). Und dann kommt alles gleichzeitig. Ich will gerade sagen dass es noch feucht ist, sie fragt ob es trocken ist und sticht gleichzeitig zu. WOW das ging schnell. Es tat nicht weh, also wenn man das ganze mit den Dexcom Sensoren vergleicht, die ich ja schon getestet habe war es ein Witz. Mit Hilfe der Stechhilfe wird der Sensor unter dir Haut gebracht, was ich persönlich eigentlich kaum gespürt habe. Dann muss man die Stechhilfe abnehmen und der Sensor klebt. Gut dass die Liebe Dame solange gewartet hat bis alles trocken war, oder auch nicht. Denn wir bekamen die kleine Plastikbox partu nicht von meinem Arm, ohne dass sich der Sensor mit löste. Nach einer gefühlten Ewigkeit war dann nicht nur die Stechhilfe sondern auch der Sensor ab. Mein EINER EINZELNE! Pffff Grrr Arrr. Natürlich war ich angepisst, hatte mich ja mega gefreut, aber glücklicherweise hatte meine Diabetesberaterin noch einen auf Vorrat. Also wieder desinfizieren, Zeit vertreiben und HALT! Diesmal bin ich dran! Also habe ich mir den nächsten Sensor selber gelegt, es länger trocknen lassen und siehe da, er hält bombenfest. 

Trotzdem war ich auch danach nicht schnell genug, als sie mir während sie zwei Pflaster Streifen auf den Nigel Nagel neuen Sensor klebte fragte, ob sie ihn fixieren solle. Pfff. Naja nur der eine, danach wird das MEIN Ding. Dann wurde der Sensor zum ersten Mal gescannt, das Rezept für weitere Sensoren ausgedruckt und dann hieß es warten. Eine Stunde dauert es, bis man den ersten Wert scannen kann. Aber da mein Weg nach hause ja eh eine Weile dauert war das garnicht so schlimm. Zwischendrin ging’s auch noch kurz zu Rossmann und endlich zuhause angekommen wurde als aller erstes gescannt. Und…nichts… Es kam einfach kein Wert, Kein Pfeil, Kein Ton, einfach rein garnichts! Im Nachhinein glaube ich einfach, dass das Lesegerät zu lange in meinem kalten Auto lag, auf jeden Fall kam nach einer quälenden Ewigkeit endlich der ersehnte Pieps und ein Wert von 168mg/dl. Fängt doch schonmal gut an oder?! 😀

Also nun scanne ich seit fast vier Tagen meine Werte und bin über glücklich. Vor knapp zwei Jahren hatte ich ja schonmal die Dexcom G4 Sensoren ausprobiert, die vom technischen gesehen genauso gut waren, mir aber einfach zu groß waren und ich sie immer gemerkt habe. Den kleinen zwei Euro großen Sensor vom Libre merke ich kaum und vergesse ihn sogar. Manchmal wenn ich scanne muss ich mit meinen Fingern den Sensor am hinteren Teil meines Arms suchen, damit ich das Lesegerät auch wirklich darüber halte und das ist etwas, was mich absolut fasziniert. Auch das legen des Sensor ist bei meinem neuen Helferchen um einiges einfacher, da man am Dexcom ziemlich umständlich die Stechhilfe abknipsen musste, man beim Libre aber einfach nur die kleine Box vorsichtig löst. Ich hoffe einfach, dass mein eingereichtes Rezept innerhalb der nächsten zwei Wochen bearbeitet wird und ich nach meinem Probesensor nahtlos weitermachen und flashen kann.

Und obwohl es noch nicht einmal sicher ist, und sogar schon bevor ich den Probesensor hatte, bin ich schon in einen Diabetes bezüglichen Kaufrausch geraten. So sind gestern zum Beispiel gleich zwei Schutzhüllen in pink und grün für mein neues Lesegerät gekommen, und heute noch Schutzfolien für den Bildschirm. Und jetzt ist alles sicher, geht hoffentlich nicht kaputt und begleitet mich eine ganze Weile.

Was sind denn eure Erfahrungen und Meinung zum Freestyle Libre oder auch im Vergleich zum Dexcom? Würde mich wirklich interessieren, also schreibt doch einfach mal 😉

Ciao ciao

Privat und gesetzlich versichert

HalliHallöchen! Ich hatte vor kurzem ein sehr aufschlussreiches und erfreuliches Gespräch mit meiner Versicherung. Aber erstmal auf Anfang. 

Durch meinen Papa war ich bisher mein Leben lang privat versichert, habe die Vorteile genossen aber um ehrlich zu sein auch als normal angesehen. Das hat sich jetzt vor kurzen erst geändert, als ich eine Ausbildung angefangen habe. Seit September nämlich erlerne und erarbeite ich mir alles was zum Beruf einer Pflegehelferin gehört. Mein Wunsch ist es eigentlich Medizin zu studieren, und das seitdem ich fünf Jahre alt bin. Ich konnte mir nie etwas anderes vorstellen, und das hat sich auch bis heute noch nicht geändert. Aber weil meine Abiturnote nunmal nicht die Beste ist und ich deshalb etwas Zeit überbrücken musste habe ich mich eben für eine solche Ausbildung entschieden. Da ich mit meinem derzeitigen Verdienst leider nicht bei meiner privaten Versicherung bleiben konnte (Warum auch immer), bin ich seit September eben bei der Hkk Krankenkasse. 

Am Anfang war mir der Wechsel ziemlich egal, ob privat oder gesetzlich Hauptsache versichert oder? Aber schnell hat sich diese Einstellung geändert. Der erste Grund dafür war ein Arzttermin, den ich falsch in den Kalender eingetragen und deswegen verpasst habe. Deshalb musste ich mir dann natürlich einen neuen holen, den ich mit privater Versicherung ziemlich sicher sofort bekommen hätte. Aber mit meiner neuen gesetzlichen Versicherung musste ich dann geschlagene drei Monate auf meinen neuen Termin warten. SCHWEINEREI! Ich kann euch sagen jetzt tut mir jeder mit gesetzlicher Versicherung Leid, wenn er immer so auf seine Termine warten muss, was für mich jetzt natürlich richtig ungewohnt ist, aber leider vorerst nicht zu ändern. 

Wenn man mal von der Problematik normaler Arzttermine absieht gibt es für uns Monster-Zähmer ja mehr als ein Hilfsmittel, dass uns unglaublich unter die Arme greifen könnten, Aber ja auch von irgendwem bezahlt werden müssen. Ich finde es ja schon immer unverschämt, wie Leute mit dem Verkauf von Arzneimitteln und ähnlichem ein Schweine-Geld machen, aber dass mal nur nebenbei erwähnt. Also meine mit besagten Hilfsmitteln kommen wir nu denn zu meinem erfreulichen Anruf bei der Hkk. Vorweg hatte ich ja eigentlich mit einer mürrischen Ansprechpartnerin am anderen Ende der Leitung gerechnet, womit ich weit verfehlt hatte! Ich hatte schon lange nicht mehr das Vergnügen einen so freundlichen Gesprächspartner zu haben. Eigentlich wollte ich mich ja erkundigen, ob ich von meiner animas vibe Pumpe zu einer minimed 640G wechseln könnte, was mit meiner privaten Versicherung wahrscheinlich kein Problem gewesen wäre, mit der gesetzlichen aber leider nicht funktioniert. Die Dame am anderen Ende der Leitung hat sich aber wirklich viel Zeit für mich genommen mir zu erklären was alles mit so einem Pumpenwechsel zusammenhängt und wie sowas ablaufen würde. Aber das erfreuliche an diesem Anruf war, dass mir die Hkk die Sensoren für das Freestyle libre übernehmen, von welchem ich mir gerade einen Tester bestellt habe. Ich habe mich natürlich riesig gefreut und kann es kaum erwarten mich von diesem FGM demnächst flashen zu lassen 😊

Also abschließend möchte ich auch nur noch einmal ein fettes Dankeschön an meine nette Beraterin bei der Hkk aussprechen. Mich würde mal eure Erfahrung mit dem Freestyle interessieren, also schreibt mir doch 😉 ansonsten gutes neues Jahr nochmal!

Ciao ciao

Neue Vorsätze zeigen ersten Unmut

Der dritte Tag im Jahr 2017 und ich habe schon keine Lust mehr auf meine guten Vorsätze. Oh man so ein Mist oder?! Ich weiß mein Diabetes ist ein 24/7 Job und ich gebe mir meistens auch die allergrößte Mühe, aber manchmal gibt es nunmal diese Momente, wo man sich mal wieder etwas intensiver damit befasst. Damit meine ich nicht dass ich mein Monsterchen das restliche Jahr nur hinter mir her ziehe, sondern dass man sich eher mit sowas wie Hilfsmitteln befasst. Also zum aufklären. Ich meine damit dass ich mal wieder angefangen habe mehrere Blogs zu lesen und neue Dinge erfahre die einem die lieben Doc’s leider nie geben. So habe ich mich zum Beispiel die letzten Tage über die MiniMed 640G informiert. Ich benutze ja schon seit drei Jahren die Animas Vibe und bin damit eigentlich auch total glücklich. Vergleiche sind meistens anschaulicher, deshalb würde ich mal sagen nur weil ich mit meinem Opel happy wie ein Honigkuchenpferd durch die Gegend cruise kann ich mir doch trotzdem Gedanken machen ob ein BMW nicht besser zu mir passen würde (hach wäre man doch Millionär). Also meine Pumpe hilft mir unglaublich gut und ich würde sie für nichts auf dieser Welt wieder hergeben! Trotzdem habe ich mich erkundigt. Die minimed 640G hat eine dazugehörigen Messgerät dass die Werte an die Pumpe weitergibt, was es meiner Meinung nach schon länger geben sollte aber mein Gott. Dumm ist nur, dass ich seit gut drei Monaten gesetzlich und nicht mehr privat versichert bin, da ich eine Ausbildung angefangen habe. Mir ist nie aufgefallen wie stark der Unterschied hierbei ist…einfach der Wahnsinn!

So nochmal zurück zum Thema Gute Vorsätze. Obwohl ich mich in meinem neuen Video ja so ein bisschen darüber aufgeregt oder lustig gemacht habe dass von uns Diabetiker oft bestimmt Vorsätze erwartet werden habe ich Genau so einen für mich selber. Denn ich messe zu wenig. Ich kann euch nicht erklären ob ich eine angeborene Messphobie oder einfach nur faul bin, aber unsere Werte helfen uns so viel dabei unsere Therapie richtig einzustellen, dass ich einfach mehr messen MUSS, aus basta! Und dazu kommt auch noch, dass ich schon immer zu blöd zum Tagebuch schreiben war… Demnach habe ich seit dem ersten Januar wieder die App mySugr aktiviert und datiere seitdem fleißig meine Werte. Da merkt man erstmal wie wenig man sonst misst und wie gut es doch wäre. Und da ist dann der Unmut hauptsächlich deshalb weil einem das eigene Versagen bewusst wird.

Dennoch hat ein neues Jahr begonnen, Ich werde wieder mein bestes geben und diesmal hoffentlich länger durchhalten. Was sind denn eure Vorsätze für dieses Jahr? Ganz egal ob bezüglich Diabetes oder nicht, mich würde es sehr interessieren 😉

Ciao ciao